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48 Jahre alt
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Mutter von 3 Teenagern (15,18,18)
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Primarlehrerin
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Teilpensum auf der Mittelstufe in Reinach
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Landrätin der SP Fraktion
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Präsidentin der SP Aesch-Pfeffingen
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Mitglied der Gemeindekommission in Aesch
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Vorstandsmitglied der IG Tempo Teufel-sicher unterwegs in Aesch
Nach der Geburt unserer Söhne blieb ich mit einem Teilpensum im Arbeitsprozess. Dank der Hilfe meines Partners und meiner Eltern konnte ich Familie und Beruf unter einen Hut bringen.
Als die Kinder grösser waren, wollte ich der Gemeinschaft etwas zurückgeben. Stiftungsrätin im Heimatmuseum Aesch – dies war mein erstes Engagement für meine Wohngemeinde. Später übernahm ich das Präsidium des Ferienpass Aesch und kurz darauf begann meine politische Karriere in der SP Aesch-Pfeffingen.
An politischen Themen war ich schon immer interessiert. Die Sektionsversammlungen der SP Aesch-Pfeffingen waren für mich spannend. Hier wurde diskutiert und es wurden Lösungsideen entworfen. Obwohl Gemeindepolitik manchmal nervenaufreibend ist, so kann man durchaus einiges erreichen. Tatsächlich gab es auch einige Erfolgserlebnisse:
Dies erfuhr ich bei der Umsetzung von Tempo 30 Zonen. Mit der Gründung des Vereins „IG Tempo Teufel-sicher unterwegs in Aesch“, der 100 Mitglieder hat, arbeiten wir weiter an diesem Thema. Kleine Erfolge stellen sich ein, wurde doch an der Gemeindeversammlung vom Dezember 2010 eine zweite Tempo 30 Zone bewilligt. Unterstützend wirkt sich auch die neue Zusammensetzung des Gemeinderats aus.
Mit einem überparteilichen Komitee, das aus Gewerblern, aus Vertretern der Grünen und der SVP bestand, hat die SP Aesch-Pfeffingen den Bau eines grossen Einkaufszentrums in Aesch Nord verhindert. Das Dorf Aesch konnte vor einem Verkehrkollaps bewahrt werden. Das Einkaufen im Dorf ist weiterhin möglich.
Vor einem Jahr bin ich überraschenderweise in den Landrat nachgerückt und bin Mitglied der Bau-und Planungskommission. Spannend, interessant, herausfordernd, so sehe ich das Landratsmandat. Berührungsängste zu Mitgliedern anderer Parteien darf man nicht haben. Das Wichtigste ist, dass man sich vernetzt, Koalitionen schmiedet und Kompromisse ausarbeitet.
Bis heute habe ich 6 Vorstösse eingereicht. Themen wie Trinkwasserverunreinigungen bei der Metalli, Tempo 30 auf Hauptstrassen, Parkplätze bei kundenintensiven Einrichtungen, die S3 und der „Durchstich in Aesch“ haben mich zum Schreiben eines Vorstosses bewogen.
Die von mir im Januar eingereichte dringliche Motion über die Sanierung der Staatsfinanzen verlangte, dass der Regierungsrat das Sparpaket schon vor den Erneuerungswahlen veröffentlichen solle.
Ich stehe für Transparenz ein und bin der Meinung, dass der Wähler wissen soll, wie drastisch und wo die Regierung sparen will. Dies soll er in seinem Wahlentscheid berücksichtigen dürfen. Die Bürgerlichen sehen dies jedoch anders. Hier kommt ihre Doppelmoral voll zum Tragen.
Gerne werde ich mich weiter im Landrat engagieren.
Meine zukünftigen Schwerpunkte sehe ich in einer Verbesserung der familienexternen Betreuungsangebote in der Gemeinde, sowie in der Realisierung einer vernünftigen Verkehrspolitik, welche allen Verkehrsteilnehmern dient.
Mein Kurzstatement für die Landratswahlen lautet:
„Politik ist für alle Menschen da.“
Christine Koch Kirchmayr