Seit Monaten machen uns teure Inserate und Plakate weis, aus Solidarität müssten wir am 7. März einer erneuten Senkung des Umwandlungssatzes zustimmen.
Im Jahr 2005 wurde die gestiegene Lebenserwartung ins Feld geführt. Jetzt soll dasselbe Argument nochmals herhalten? Wie denn? Ist meine Lebenserwartung schon wieder gestiegen? Fakt ist: Es gibt keinen Hinweis, dass der Umwandlungssatz von 6,8% nicht ausreicht!
Diese Abstimmung betrifft 3,5 Mio Menschen in unserem Land: Jüngere Arbeitnehmende werden bis zum Erreichen der Altersgrenze einen fünfstelligen Betrag verlieren; ältere Personen riskieren die Senkung ihrer aktuellen Rente. Mit einem Rentenverlust von addiert mehr als 10% seit 2005 wird das Ziel gefährdet, dass alle im Alter die gewohnte Lebenshaltung in angemessener Weise fortsetzen können.
Noch weniger Rente bei gleich hohem Lohnabzug! Eine wahrlich unglaubliche, masslose Vorlage, über welche wir am 7. Märze 2010 zum Glück abstimmen können. Es geht um unsere Altervorsorge. Der Umwandlungssatz für unser Vermögen in der Pensionskasse soll schon wieder um 10% gesenkt werden. Bereits 2003 hat das Parlament eine Kürzung beschlossen. Der Umwandlungssatz wird bis ins Jahr 2014 schrittweise von 7,2% auf 6,8% gesenkt. Und dies hat fatale Folgen für unsere Renten. Denn je tiefer der Umwandlungssatz ist, desto weniger Rente werden wir erhalten.