
Energieengpässe, Stromknappheit - die EBM malt wie so oft das Gespenst einer Stromlücke an die Wand. Und diese Lücke könne nur durch die Beteiligung am veralteten, umweltschädlichen Kohlekraftwerk Brunsbüttel geschlossen werden. Das Potential für Strom aus erneuerbaren Energien (Sonne, Holz, Biomasse, Wind) soll angeblich zu klein sein. Interessanterweise sieht dies die EBL, welche auf Solarstrom in Spanien setzt, ganz anders. Aber auch renommierte Energiefachleute widersprechen ganz klar diesen Aussagen. Für die EBM steht die Wirtschaftlichkeit eindeutig im Vordergrund! Da passt es der EBM auch, dass die Umweltauflagen dort weniger streng sind. Ökologische Bedenken und die öffentliche Meinung interessiert die Führungsgilde nicht.
Fakt ist, dass Kohle aufgrund seiner CO2-Emissionen der klimaschädlichste Brennstoff zur Stromerzeugung ist! Und solche Beteiligungen an Kohlekraftwerken torpedieren zudem sämtliche Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel. Der Schuss könnte aber auch punkto Ertrag gewaltig nach hinten losgehen! Eine Erhöhung der CO2-Steuer und die Einführung von CO2-Zertifikate wird Kohlekraftwerke mittelfristig unwirtschaftlicher machen. Daher gibt es nur eins: in einer klimafreundlichen Zukunft haben Kohlekraftwerke definitiv keinen Platz!!
Paul Svoboda, Gemeinderat SP