Hans Peter Rothen

Laut der kürzlich veröffentlichten Statistik von 2007 hat sich die Anzahl der Sozialhilfebezüger etwas verringert. Dies ist grundsätzlich erfreulich. Sieht man jedoch die Gründe dafür etwas näher an, zeigt sich, dass sich die Problematik in näherer Zukunft kaum wirklich entspannt. Als Beispiele seien erwähnt: Die hohe Scheidungsrate, daraus geteilte, nicht mehr ausreichende Einkommen, die Arbeitslosigkeit und körperliche und psychische Erkrankungen. Das heißt, dass Gemeinden und Kanton sich nach wie vor sehr anstrengen müssen, um diese Probleme zu bekämpfen. Für mich ist Hilfe für Menschen, die in unserer Gemeinde in eine soziale Notlage geraten sind, eine Selbstverständlichkeit. Dass es dabei nicht einfach um „Geldverteilung“ geht, ist absolut klar. Vielmehr heisst dies: Prävention, Hilfe zur Selbsthilfe, Überbrückungshilfe, Betreuung, aber auch ein Abverlangen der Eigenleistung in zumutbarem und möglichem Rahmen. Die Sozialhilfe steht auf einer gesetzlichen Grundlage und auch die ausbezahlten Hilfeleistungen sind reglementiert. Gerade als Sozialdemokrat lege ich Wert darauf, dass jegliche Art von Missbrauch der Sozialhilfe bestraft und konsequent bekämpft wird.

Ich bin überzeugt, dass die in Aesch professionell arbeitenden Leute des Sozialdienstes,

ihre Arbeit jetzt schon so erledigen. In diesem Sinne würde mich die Mitarbeit bei einer Wahl in die Sozialhilfebehörde freuen.

 

Hans Peter Rothen, SP Kandidat für die Sozialhilfebehörde

 



Heinz Blatter über Hans Peter Rothen


In einigen Tagen wählen wir die Sozialhilfebehörde. Neuerdings nach dem Mehrheitsverfahren, dem Majorz. Das System gewichte die menschlichen Qualitäten einer Person mehr, als die parteipolitische Ausrichtung, wird gesagt. Dies berücksichtigend hat die SP Aesch neben Heinz Weber, Hans Peter Rothen, als Kandidaten nominiert. Er ist im unteren Emmental aufgewachsen, hat nach seiner Laborantenausbildung am Technikum Burgdorf lange Jahre in Kaiseraugst gelebt und bei CIBA-GEIGY gearbeitet. Heute ist er pensioniert und lebt mit seiner Familie in Aesch. Politisiert wurde er durch die seinerzeitigen AKW-Pläne in seiner Wohngemeinde. Als engagierter Naturfreund und besorgter Familienvater konnte er zu einem solchen Vorhaben nicht ja sagen und hat dagegen gekämpft. Später hat er sich als kommunaler Lebensmittelkontrolleur und als stellvertretender Friedensrichter in den Dienst der Allgemeinheit gestellt. Seine besonnene Art und seine Lebenserfahrung prädestinieren ihn für die Arbeit in der Sozialhilfebehörde. Er hat zudem den Mut auch unangenehme Entscheide mitzutragen, aber auch für Benachteiligte einzutreten. Als Jungrentner hat er die nötige Zeit sich in die Problematik der Sozialhilfe einzuarbeiten. Aus all diesen Gründen empfehle ich Ihnen Hans Peter Rothen zur Wahl.

Heinz Blatter, alt Gemeinderat, SP Aesch-Pfeffingen