Laut der kürzlich veröffentlichten Statistik von 2007 hat sich die Anzahl der Sozialhilfebezüger etwas verringert. Dies ist grundsätzlich erfreulich. Sieht man jedoch die Gründe dafür etwas näher an, zeigt sich, dass sich die Problematik in näherer Zukunft kaum wirklich entspannt. Als Beispiele seien erwähnt: Die hohe Scheidungsrate, daraus geteilte, nicht mehr ausreichende Einkommen, die Arbeitslosigkeit und körperliche und psychische Erkrankungen. Das heißt, dass Gemeinden und Kanton sich nach wie vor sehr anstrengen müssen, um diese Probleme zu bekämpfen. Für mich ist Hilfe für Menschen, die in unserer Gemeinde in eine soziale Notlage geraten sind, eine Selbstverständlichkeit. Dass es dabei nicht einfach um „Geldverteilung“ geht, ist absolut klar. Vielmehr heisst dies: Prävention, Hilfe zur Selbsthilfe, Überbrückungshilfe, Betreuung, aber auch ein Abverlangen der Eigenleistung in zumutbarem und möglichem Rahmen. Die Sozialhilfe steht auf einer gesetzlichen Grundlage und auch die ausbezahlten Hilfeleistungen sind reglementiert. Gerade als Sozialdemokrat lege ich Wert darauf, dass jegliche Art von Missbrauch der Sozialhilfe bestraft und konsequent bekämpft wird.
Ich bin überzeugt, dass die in Aesch professionell arbeitenden Leute des Sozialdienstes,
ihre Arbeit jetzt schon so erledigen. In diesem Sinne würde mich die Mitarbeit bei einer Wahl in die Sozialhilfebehörde freuen.
Hans Peter Rothen, SP Kandidat für die Sozialhilfebehörde